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24 Salze sollen die meisten Krankheiten lindern. Sie sollen einen gestörten Mineralstoffhaushalt – die mögliche Ursache der Beschwerden – ausgleichen.
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Welche Salze werden bei Beschwerden im Bereich von Kopf und Atemwegen eingesetzt? Typische Symptome und die verwendeten Mineralsalze.
descriptionBein
Spezielle Salze bei Hautleiden, psychischen Störungen, gegen Probleme des Bewegungsapparates, in der Schwangerschaft und gegen Kinderkrankheiten.
descriptionKristalle
Die Schüßler Salze Nr. 1 bis 12 gelten als Basis der Mineralstofftherapie. Woraus bestehen sie und bei welchen Beschwerden werden sie angewandt?
descriptionMedizinfläschchen
Nachträglich hinzugefügt wurden die Schüßler Salze Nr. 13 bis 24. Die Mineralstoffe und Spurenelemente werden bei den verschiedensten Krankheitsbildern eingesetzt.
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Die Basis: Schüßler Salze Nr. 1 bis 12

Die Inhaltsstoffe der ersten 12 biochemischen Salze sind auch wichtige Bestandteile des Organismus. Die Übersicht zeigt, wofür sie der Körper braucht, bei welchen typischen Anwendungsgebieten die entsprechenden Schüßler Salze zum Einsatz kommen und welche Anwendungsempfehlungen für diese gelten.

Im Überblick



Calcium fluoratum (Schüßler Salz Nr. 1)

Für Bindegewebe, Gelenke und Haut

Kalziumfluorid ist wichtig für das Stütz- und Bindegewebe. Es festigt das Bindegewebe. Vorhanden ist es in den Zellen der Oberhaut, in den Knochen, im Schmelz der Zähne und allen elastischen Fasern.

In der Biochemie wird Calcium fluoratum (Schüßler Salz Nr. 1) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Knochen- und Zahnerkrankungen (Karies)
  • Bandscheibenschäden
  • Osteoporose (Zusatzbehandlung neben einer umfassenden Therapie)
  • Gelenkbeschwerden
  • Arteriosklerose
  • zur Festigung von Gefäßen (Krampfadern, Hämorrhoiden)
  • frühzeitige Hautalterung
  • Hautelastizitätsverlust
  • Hornhautbildungen, Schrunden, Hautrisse
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Organsenkungen
Dosierungsempfehlung: Calcium fluoratum (Schüßler Salz Nr. 1) wird über einen langen Zeitraum genommen - bei chronischen Krankheiten vor allem in D12. Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette und Erwachsene dreimal zwei Tabletten täglich.
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Calcium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 2)

Für Knochen und Zähne

Kalziumphosphat ist der Hauptbestandteil unserer Knochen. Darüber hinaus kommt es in allen Körperzellen vor und beispielsweise auch in den verkalkten Plaques bei Arteriosklerose. Insgesamt ist Kalziumphosphat das am häufigsten im Körper vorkommende mineralische Salz.

In der Biochemie wird Calcium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 2) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • allgemeine Schwäche
  • Knochenbrüche beziehungsweise Störung der Knochenbildung
  • Wachstumsschmerzen bei Kindern und Jugendlichen
  • Beschwerden bei der Zahnung
  • häufiges Nasenbluten
  • Osteoporose
Dosierungsempfehlung: Calcium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 2) wird über einen langen Zeitraum genommen. Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette und Erwachsene dreimal zwei Tabletten täglich.
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Ferrum phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 3)

Für das Immunsystem

Eisen (Ferrum) kommt in allen Zellen des menschlichen Körpers vor. Es ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs.

In der Biochemie wird Ferrum phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 3) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • grippale Infekte
  • Entzündungen im Anfangsstadium, Fieber bis 39 Grad Celsius
  • Bronchitis
  • Sinusitis
  • Gallengangentzündungen
  • Blasenentzündungen
  • Magen-Darminfekte
  • Eierstockentzündungen
  • Prostatitis
  • Immunschwäche, stärkt körpereigene Abwehr bei akuten Infektionen
  • Konzentrationsmangel
  • Bluterguss
  • leichte Verbrennungen
Dosierungsempfehlung: Die Einnahme einer Tablette des Schüßler Salzes Nr. 3 kann in kurzen Abständen erfolgen, zum Beispiel alle 10 bis 30 Minuten. Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette und Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Kalium chloratum (Schüßler Salz Nr. 4)

Für die Schleimhäute

Kaliumchlorid ist in jeder Zelle des menschlichen Körpers zu finden, insbesondere in den roten Blutkörperchen. Es ist enorm wichtig für die Funktion von Nerven und Muskeln.

In der Biochemie wird Kalium chloratum (Schüßler Salz Nr. 4) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Katarrhe verschiedener Organe und Schleimhäute (bei zähflüssig-fibrinösen Absonderungen im 2. Entzündungsstadium)
  • Erkältungskrankheiten nach drei bis vier Tagen
  • Lungen-, Rippenfellentzündungen
  • Bronchitis
  • Rheuma
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Darm- und Magenschleimhaut-Entzündungen
  • Verschleißerscheinungen
  • Entzündungen des Bindegewebes
  • Entzündungen mit leichtem Fieber
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Kalium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 5)

Für Nerven und Psyche

Kaliumphosphat ist wichtig für den Energiestoffwechsel der Zellen (ATP) und beteiligt am Aufbau der Zellwände. Es spielt auch eine Rolle bei der Übertragung der Erbinformation (DNA) und als Puffersystem. Für die Gesamt-Kaliumphosphataufnahme gilt eine erlaubte Tagesdosisfestsetzung von 70 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. In der Lebensmittelchemie wird Kaliumphosphat als Säuerungsmittel, Schmelzsalz, Emulgator und Stabilisator und als Kochsalzaustauschsalz angewandt.

In der Biochemie wird Kalium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 5) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Muskelschwäche
  • Stimmungsschwankungen
  • Ängstlichkeit
  • Depressionen
  • Gedächnisschwäche
  • allgemeine Schwäche
  • Infektionen über 38,5 Grad Celsius (davor Ferrum phosphoricum, Nr. 3)
  • nervös bedingte Durchfälle und Verstopfung
  • Unterstützung bei Herzschwäche
  • Muskelzuckungen
  • Schwächung der Blasen- oder Aftermuskulatur
  • Mundausschlag
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Kalium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 6)

Für die Entgiftung

Kalium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 6) ist laut Schüßlers Lehre das „Hautmittel“. Daneben sollen auch Erkrankungen der Schleimhäute günstig beeinflusst werden.

In der Biochemie wird Kalium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 6) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Hauterkrankungen (chronisch mit Abschuppungen, auch Masern, Röteln, Scharlach, Schuppenflechte)
  • Neurodermitis
  • Schleimhautentzündung
  • Ekzeme
  • Wachstumsstörung der Nägel
  • Störungen des Haarwachstums
  • Ohrerkankungen
  • Chronischer Schnupfen
  • Chronische Gelenkentzündung
  • Bronchitis
  • Leberfunktionsstörungen
  • Rheuma
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Magnesium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 7)

Krämpfe und Schmerzen

Magnesium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 7) ist laut Schüßlers Lehre das klassische Schmerz- und Krampfmittel. Es soll neben Calcium phosphoricum zu den wichtigsten basenbildenden Mineralstoffen gehören und einer Übersäuerung entgegenwirken.

In der Biochemie wird Magnesium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 7) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Schlafstörungen
  • alle nervösen Symptome von innerer Unruhe
  • Krämpfe wie Wadenkrämpfe, Bauchkrämpfe
  • Verdauungsstörungen
  • Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen
  • Hyperaktivität
Dosierungsempfehlung: Nach der Lehre Schüßlers soll Magnesium phosphoricum Krämpfe oder Koliken rasch lindern, wenn man 10 Tabletten in einem Glas heißen Wasser auflöst und alle zwei bis fünf Minuten einen Schluck davon trinkt. Es wird auch als "heiße Sieben" bezeichnet, weil es das 7. Mittel nach Schüßler ist.
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Natrium chloratum (Schüßler Salz Nr. 8)

Für den Flüssigkeitshaushalt

Natriumchlorid, auch Kochsalz genannt, reguliert den Wasserhaushalt und beeinflusst die Beschaffenheit der Schleimhäute und die Funktion der Ausscheidungsorgane. Es unterstützt die Zellneubildung und ist mitverantwortlich für die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven.

In der Biochemie wird Natrium chloratum (Schüßler Salz Nr. 8) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Schleimhautkatarrhe (Nebenhöhlen, Magen-Darmschleimhaut)
  • trockene Haut und trockene Schleimhäute
  • Störungen im Tränen- und Speichelfluss
  • Verdauungsstörungen (wässriger Durchfall, Verstopfung)
  • milder Bluthochdruck
  • Ödeme
  • Heißhunger nach Süßigkeiten, stark Gesalzenem und Gewürztem
  • wässriger Nasenkatarrh
  • Milchstau bei Stillenden
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Natrium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 9)

Für den Stoffwechsel

Natrium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 9) dient laut Schüßler zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper und regt den Stoffwechsel an. Es soll alkalisch wirken, Säure binden und damit für einen Ausgleich sorgen. Nach der Meinung Schüßlers haben viele Menschen durch Säureüberschuss in der Ernährung einen Natrium phosphoricum Mangel. Dadurch soll es zu den klassischen Übersäuerungskrankheiten kommen.

In der Biochemie wird Natrium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 9) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Sodbrennen
  • Durchfall
  • Gallen- und Nieren- und Harnblasensteine
  • Gicht
  • Rheuma
  • schlecht heilende Wunden und Ekzeme
  • Muskelverspannung
  • Akne bei fettiger Haut
  • Muskelkater
  • Venenentzündungen
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Natrium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 10)

Für die Ausscheidung

Natrium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 10) wird auch als biochemisches Ausleitungsmittel bezeichnet. Es soll auf die Ausscheidungsorgane (Leber, Galle, Niere) wirken und dem Körper helfen, überschüssiges Wasser auszuscheiden.

In der Biochemie wird Natrium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 10) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • alle Erkrankungen der Ausscheidungsorgane (Leber, Galle – z.B. Gallenstauung, Niere – zum Beispiel Nierengrieß, Blase)
  • Verdauungsstörungen (Durchfall, Verstopfung, stinkende Blähungen)
  • Nässende Hautausschläge
  • offene Beine oder Unterschenkelgeschwüre
  • Schwellungen im Gelenkbereich
  • Der Gallefluss wird angeregt, die Verdauung verbessert sich
  • Zu starke Milchbildung
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten. In akuten Fällen: häufige Gabe
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Silicea (Schüßler Salz Nr. 11)

Silicea für Haare, Haut und Bindegewebe

Silicea (Schüßler Salz Nr. 11) wird als das „Kosmetikum der Biochemie“ bezeichnet: Es soll die Festigkeit des Bindegewebes steigern und wichtig sein für den Aufbau der Haut, der Haare sowie der Fuß- und Fingernägel.

In der Biochemie wird Silicea (Schüßler Salz Nr. 11) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • degenerative Verschleißerscheinungen des Bindegewebes, wie Arthrosen, Bandscheibenschäden, Sehnen- und Bänderprobleme
  • brüchige Nägel,
  • Haarspliss und Haarausfall
  • Nierengrieß, Nierensteine
  • Furunkel und Eiterpickel
  • Arteriosklerose
  • nach Verletzungen
  • zum Knochenwachstum
  • hohe Toxinbindung
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Calcium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 12)

Für die Gelenke

Kalziumsulfat spielt eine Rolle bei der Bildung von Binde- und Stützgewebe. Es ist unter anderem in der Leber und Galle sowie in der Knorpelmasse vorhanden.

In der Biochemie wird Calcium sulfuricum (Schüßler Salz Nr. 12) unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
  • Nebenhöhlen-, Mittelohr-, Kehlkopf-, Mandel- und Bronchialentzündungen und Mittelohrvereiterungen
  • Haut- und Schleimhauteiterungen wie Stirnhöhlenentzündungen
  • rheumatische Erkrankungen und rheumatoide Arthritis
  • Abszesse, Furunkel, Karbunkel
  • bei allen chronischen Eiterherden (auch Zähne)
  • Pubertätsakne
  • hartnäckiger chronischer Schnupfen
Dosierungsempfehlung: Kinder nehmen zwei- bis dreimal eine Tablette, Erwachsene dreimal zwei Tabletten.
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Grafik: Blutzellen
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Wichtig in Zellen: Vor allem in den roten Blutkörperchen kommt das Salz Kaliumchlorid vor. Es ist unentbehrlich für die Funktion von Nerven und Muskeln.
Periodensystem der Elemente
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Im Periodensystem der Elemente steht Natrium in der Spalte der Alkalimetalle. In Verbindung mit Chlor bildet es Kaliumchlorid. Im Körper reguliert es den Wasserhaushalt.
Hände
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Haut und Nägel, Haare und Bindegewebe: Sie sollen von Silicea (Kieselsäure) profitieren. Das Schüßler Salz Nr. 11 wird auch als das „Kosmetikum der Biochemie“ bezeichnet.